History

JAHRZEHNTELANGE GESELLIGKEIT BEIM WINTERBERGERFEST

 

1980 wurde das Winterbergerfest von Markus Stammbach und Gusti Nüssli ins Leben gerufen. Der Grund waren die vielen Einzelfeste, die in den verschiedenen Quartieren in Winterberg gefeiert wurden. Die Idee war, statt viele Quartierfeste ein einziges Dorffest miteinander zu feiern. Fritz Kuhn hatte zu diesem Zeitpunkt seine Scheune fast fertiggestellt. Sie schien der geeignete Ort zu sein, um die vielen Leute zu beherbergen. Aus der Idee wurde Realität. Mithilfe von Fritz Kuhn wurden Bänke und Tische aufgestellt, vor der Scheune wartete der Grill, damit jeder, der wollte, sein Fleisch darauf braten konnte. Jeder brachte sein eigenes Essen mit, Getränke und Kuchen konnten gekauft werden. Jedes Jahr wurde eine Ländlerkapelle organisiert, die für die musikalische Unterhaltung sorgte.

Nachdem Peter Kuhn den Hof von seinem Vater übernommen hatte, wechselte der Standort des Winterbergerfestes zum Schulhaus Bachwis. Auch sonst hatte sich einiges verändert. Gusti Nüssli war nach einer Krankheit verstorben. Markus Stammbach musste sich deshalb nach neuen Partnern umsehen. Er fand sie in den Personen von Karl Elmer und Hans Ochsner. Das Winterbergerfest fand nun immer draussen statt., und zwar jeweils am Bündelitag. Glücklicherweise war Petrus in dieser Zeit dem ersten Tag vor den Sommerferien meist gnädig gesinnt, gewesen und der Regen blieb aus.. Ganz selten musste auf den überdachten Zwischengang von Schulhaus und Turnhalle ausgewichen werden. Nach 19 Jahren Organisation hatte das Team Stammbach, Elmer, Ochsner genug. Es suchte Nachfolger und fand sie auch in den  Personen von Chris Baker, Marcel Morf, Martin Maag, Ruedi Bodmer, Michel Habegger, Nick Bantli und Hanni Hofmann. Nicht nur das Team änderte, sondern die ganze Organisation. Das Datum wurde neu auf den 19. Juni 2000 festgelegt. Um wetterunabhängig zu bleiben, wurde die Turnhalle zum Festsaal umfunktioniert, mit Bühne, Getränkeausgabe, Kuchenbuffet, Kasse etc. Die Esswaren wurden am Fest selber angeboten und zwar auf dem Pausenplatz.  Die Metzgerei Wagner sorgte für Fleisch und Salat, beides wurde von fleissigen Helfern auf Tellern angerichtet und bereitgestellt.. An der Friteuse nahmen zwei Mann die fachgerechte Zubereitung von Pommes frites in die Hand. An der Bar konnte man sich bei Hanni Hofmann auf das Fest einstimmen oder am Ende einen würdigen Schlusspunkt setzen.

Bis heute hat sich – mit einigen Veränderungen der Mitgliederzahl im OK sowie im allgemeinen Angebot – das Winterbergerfest erhalten. Heute wird jährlich eine spezielle Attraktion angeboten wie zum Beispiel das Harassen klettern, Gumistiefel werfen etc. Natürlich gehören das Kinderschminken und das Büchsenwerfen zum jährlichen Angebot. Seit einigen Jahren wird das Winterberfest auch durch eine sehr attraktive Tombola ergänzt.

Im Verpflegungsangebot sind ausser den Menus und dem Kuchenbuffet Hot-Dogs, Crêpes. Seit zwei Jahren bietet Glacé Vollenweider seine eisigen Köstlichkeiten an. Auch wird seit vielen Jahren ein eigenes Bier – das Winterberger Festbier – angeboten, das mit einer speziellen Festetikette verziert wird. Einmal im Jahr findet für das OK somit das „Etikettenkleben“ statt. An diesem Tag werden ca. 350 Flaschen mit den entsprechenden Etiketten beklebt. Kreiert wurden sie von Emanuel Spirig. Das Bier wird von der Brauerei Euelwies in Winterthur gebraut.

Seit vier Jahren unterhält das Trio „Marco’s Band“ die Festgesellschat erfolgreich mit ihrer Musik. Der Festaufbau zwingt dazu, den Anlass drinnen abzuhalten, auch bei schönem Wetter. Die aufwendigen Einrichten verunmöglichen eine kurzfristige Zügelaktion nach draussen. Um überhaupt soviel bieten zu können, braucht es vor, während und nach dem Fest viele helfende Hände. Gesamthaft sind zwischen 30 und 50 Personen im Einsatz. Die ganze Arbeit, inklusive Organisation während dem Jahr mit  5 bis 6 Sitzungen pro Jahr, findet auf freiwilliger Basis statt. Deshalb und dank der grosszügigen Unterstützung der zahlreichen Sponsoren können sämtliche Preise auf sehr tiefem Niveau gehalten werden.